WIR KOMBINIEREN KOMPETENZEN

Niemand kann alles. Und wer nichts kann, kann auch etwas. Die Herausforderung der Ressourcenplanung im Projektmanagement ist nicht nur eine Frage der guten Verteilung der Planaufwände. Es ist vielmehr der wohlüberlegte Einsatz der Skills, und vor allem deren Zusammenwirken.

Die Hauptaufgabe unseres Unternehmens ist das Zusammenführen der konkreten Kompetenzen aus dem Kreis unserer Kooperationspartner – genau abgestimmt auf den inhaltlichen Bedarf des jeweiligen Projekts. Der gezielte Einsatz der einzelnen Kompetenzen gewährleistet die hohe Qualität in jedem Bereich. Sie als Kunde nennen uns ihr Vorhaben – wir planen für Sie und wir kümmern uns um die laufende Abstimmung und Koordination aller Beteiligten.

In einem Kommunikations- und Kreativ-Seminar hatten die sechs Teilnehmer einmal die Aufgabe, neue Wortkombinationen aus verschiedenen Hauptwörtern zu bilden – Begriffe, die es noch nicht gibt, die aber bei näherer Betrachtung des Wortes einen Sinn ergeben. Nach einiger Zeit lieferte die Gruppe insgesamt 42 interessante und amüsante neue Wortbildungen. Fünf der Teilnehmer waren sehr produktiv – der sechste gab sein Blatt beim Moderator mit den entschuldigenden Worten ab, er habe leider nur zwei Begriffe. Worauf der Moderator mit den Worten reagierte: “Wir haben 42 Begriffe kreiert – ohne Dich hätten wir nur 40. Dein Beitrag ist genauso entscheidend wie alle anderen!” Die Erledigung aller erforderlichen Tätigkeiten in einem Projekt bedarf der Mitwirkung aller – und zwar abgestimmt auf ihre Möglichkeiten, und nicht auf das rein theoretische Raster einer Projektaufgabenbeschreibung.

Die Fähigkeit eines Teams ist mehr als die “Summe” der Einzelfähigkeiten der Mitglieder. Sehr oft wird in Projekten der Ressourceneinsatz nur nach rein formaler Skilldefinition gemacht – und zu oft sogar nur nach faktischen Verfügbarkeiten. Alle – in der Praxis freilich oft nicht zu umgehenden – Kompromisse finden allerdings in der zugehörigen Aufwandschätzung üblicherweise nicht wirklich die realistische Berücksichtigung. Und was noch folgenreicher im Projekt sein kann: es wird das Zusammenwirken der verschiedenen tätigen Bereiche in einem Projekt kaum bewertet – und schon gar nicht aufwändsseitig mitgeschätzt. Sowohl in psychologischer, als auch in der betriebswirtschaftlichen Literatur finden sich zahlreiche Definitionen des Begriffs Kompetenz und umfassen seine wichtigen Grundlagen, nämlich die Fähigkeit etwas tun zu können, die Abgrenzung auf den strategischen, taktischen und operativen Ebenen und auch die Bereitschaft etwas umsetzen zu wollen. Man findet allerdings in der einschlägigen Literatur kaum Hinweise darauf, dass ohne einen darstellenden Aspekt ein Zusammenarbeiten in einem Team schwer möglich ist. Kompetenz bedeutet auch, die eigenen Tätigkeit, die Vorgehensweise, die Problemlösungen und das Resultat für andere verständlich darstellen zu können.

Was auf der einen Seite an Skillzuordnungen in einem großen Projekt im Sinne der Aufgabenverteilung unerläßlich ist, das muss auf der anderen Seite für das Zusammenwirken aller Beteiligten in einem Projekt zu einem homogenen Gesamten zusammengefügt werden können. Das funktioniert nur, wenn alle für sich gesehen durchaus fachkundigen Mitwirkenden auch die Fähigkeit und Bereitschaft haben, den angrenzenden Bereichen (und selbstverständlich ebenso der leitenden Projektkoordination) stets verständlich zu machen, was sie wann genau warum tun. Der bekannte Verhaltensforscher Konrad Lorenz umriss die Problemstellung einmal mit den Worten:

“Gedacht heißt nicht immer gesagt, gesagt heißt nicht immer richtig gehört, gehört heißt nicht immer richtig verstanden, verstanden heißt nicht immer einverstanden, einverstanden heißt nicht immer angewendet, angewendet heißt noch lange nicht beibehalten.”

Im Projekt eingesetzte Kompetenz muss verständlich und nachvollziehbar vermittelt werden können, sodass betroffenen Projektbereiche immer die Möglichkeit haben, Vorgehen und Ergebnisse zu verstehen, zu hinterfragen und vor allem zu akzeptieren. Kompetent zu sein bedeutet, über die eigene Kompetenz kompetent sprechen zu können.